SRT-Training (stochastische Resonaztherapie)

SR = stochastische Resonaztherapie = unvorhersehbar bzw. variabel, aus dem Gleichgewicht gebracht
T = Therapie bzw. Training

Zeptoring = abgeleitet von den Rezeptoren/ Sensoren des Menschen
In einer SRT Therapieeinheit wir der Trainierende unvorhersehbar aus dem Gleichgewicht gebracht.
Diese Reize aktivieren und trainieren das Nerven- Muskel- System und führen somit zu einer besseren Steuerung des Bewegungssystems.
Über die sich in der Muskulatur, den Sehnen, den Gelenken, der Haut befindenden Rezeptoren/ Sensoren wird das ZNS (zentrales Nervensystem = Gehirn und Rückenmark) und die Muskulatur informiert und aktiviert.
Der Hochleistungssport nutzt das Training, um höhere Koordinationsebenen zu erreichen –> denn die Koordinationsfähigkeit ist der Schlüssel zu einer guten Bewegung, nur 30% macht die Kraft aus.
Die Medizin nutzt das Training bei gestörter Bewegung bzw. Bewegungssteuerung, um die Normalität wieder herzustellen.
Ursprünglich wurden Vibrationstrainier in den 70er Jahren für die russische Raumfahrt konzipiert, um den muskulären Abbau, sowie den Abbau der Knochendichte bei längerem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit zu verhindern.
Langjährige wissenschaftliche Arbeiten internationaler Forschungsteams, haben dazu geführt SRT- Zeptoring erfolgreich im Sport und in der Medizin bei zahlreichen neurologischen, orthopädischen und geriatrischen Erkrankungen einzusetzen.

WIRKUNGSWEISE
Der Mensch lebt und bewegt sich über Reize, die er aus seiner Umwelt aufnimmt und über das ZNS verarbeitet. Die Reizaufnahme erfolgt über Rezeptoren/ Sensoren, welche vorwiegend in der Muskulatur, den Sehnen, der Haut und den Gelenken liegen.
Die Tiefensensibilität vermittelt uns z.B. in welcher Position sich unser Körper, bzw. Teile des Körpers befinden. Ohne diese Informationen wäre der Mensch nicht bewegungs- und lebensfähig. Die ankommenden Reize sind sozusagen die Nahrung unseres Gehirns.
Ein gesunder Mensch ernährt sein Gehirn durch die Reizaktivierung einer normalen Alltagsbelastung, diese entspricht 3 KM, ca. 5000 Schritte. Diese Alltagsbelastung braucht der Mensch um seine Gehfähigkeit zu erhalten.
Neurologisch erkrankte Menschen erreichen diese Alltagsbelastung meist nicht mehr.
Das SRT- Training provoziert den Gehvorgang. Die Bewegung der Platten stimuliert und indiziert den Abrollvorgang Ferse – Kleinzehenballen – Großzehenballen .
Bei 10 Serien à 1 Minute Aktivierung, 1 Minute Pause, wird die Alltagsbelastung durch viele aufeinanderfolgende schnelle Amplituden simuliert. In 20-30 Minuten wird das erreicht, wozu ein gehgestärkter Mensch 3-4 Stunden benötigt!
Die Durchführung des Trainings ist sehr einfach, da der menschliche Körper auf vielfache Weise reagiert. Die Wirkung des SRT- Zeptoring ist sehr vielfältig!
Variable nicht antizipierbare Reizsetzung ermöglicht das Ansprechen unterschiedlicher Sensorsysteme, verbessert die Wahrnehmungsfähigkeit dieser Sensorsysteme, verbessert die neuronale Informationsselektion und Verarbeitung und verbessert die Knochenfestigkeit.
Der Trainierende lernt wirksam zu reagieren und kann dies in den alltäglichen Bewegungen umsetzen!

ZIELSETZUNG
Neurologie:
– Reduktion der pathologischen Symptome
– Optimierung der Gleichgewichtsreaktion des Gangbildes und der Bewegungssicherheit
– Prävention von Atrophieerscheinungen

Orthopädie:
– frühe postoperative Aktivierung des neuromuskulären Systems
– Verbesserung der afferenten (zum Hirn meldenden) Signalverarbeitung
– Optimierung der intra- und intermuskulären Koordination
– Verbesserung der Gleichgewichtsregulation des Gangbildes und der Bewegungssicherheit
– Prävention von Atrophieerscheinungen

SRT- Training ist kein Ersatz für ein mehrstündiges Ausdauer und Krafttraining.
Es ist kein Ersatz für die Therapie, aber eine sehr gute unterstützende Maßnahme.
Es heilt keine MS, Parkinson oder Arthrose, aber es kann Symptome verbessern, erleichtern und die Progression aufschieben/ verzögern.
Mit dem SRT- Training werden ständig neue Situationsanforderungen an das Gehirn gestellt, es wird darüber trainiert die richtige Vorauswahl zu treffen, um jeweils richtig und schnell zu reagieren.